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Applaus allein genügt nicht!

Heldinnen und Helden des Alltags erzählen ihre Geschichten

(Essen, 15.10.2021) Die oftmals verborgenen Alltagsgeschichten von Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind, erzählt eine Veranstaltung, zu der das Transfernetzwerk für soziale Innovation (s_inn) und die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe gemeinsam mit der Essener Altstadtgemeinde und der Konferenz der Superintendentinnen und Superintendenten des Ruhrgebiets am Sonntag, 24. Oktober, von 16 bis 20 Uhr in die Kreuzeskirche, Kreuzeskirchstraße 16/Weberplatz, einladen. Auch zwei Essenerinnen berichten über ihre Erfahrungen.

Viele Geschichten bleiben im Verborgenen

Unter dem Motto „Hidden Heroes“ wollen die Organisatoren all jene Menschen würdigen, die sich tagtäglich beruflich in sozialen Einrichtungen und Diensten für andere engagieren. „An jedem Tag erfahren unzählige Menschen Unterstützung von Mitarbeitenden aus den Bereichen Pflege, Beratung, Seelsorge und anderen Kontexten. Viele eint eine Sache: Ihre Geschichten bleiben im Verborgenen“, heißt es dazu. „Die Corona Pandemie hat uns schmerzlich gezeigt, welch immense Bedeutung soziale Berufe für unsere Gesellschaft haben. Dabei stehen die Herausforderungen von Morgen schon vor der Tür und wir brauchen die engagierten Menschen in sozialen Berufen mehr denn je.“ Applaus allein reiche nicht: „Wir möchten ein Zeichen setzen und zeigen, wie wichtig soziale Berufe für jeden und jede von uns sind.“

"Du bist wichtig"

Nach der Begrüßung durch Matthias Helms, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Altstadt, und Pfarrerin Barbara Montag hält Cornelia Richter, Professorin für Systematische Theologie und Hermeneutik an der Universität Bonn, einen Impulsvortrag über „Resilienz in sozialen Berufen“.

Im Anschluss hören die Teilnehmenden verschiedene Alltagsgeschichten aus den Bereichen „Kindertagestätte“ und „Offene Kinder- und Jugendarbeit“, „Obdachlosigkeit“, „Pflege“ und „Altenhilfe“. So schildern etwa Sonja Uehlin und Stefanie Hellmann ihre Arbeit in der Kindertagesstätte „Friede“ der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Altstadt. Michaela Leyendecker berichtet über ihre Tätigkeit als Jugendreferentin des Kirchenkreises Wesel. Christiane Caldow und Lisa Stephanblome beraten in Bochum u.a. wohnungslose Männer und Frauen in Not. Stefanie Bernsdorf kommt aus Oberhausen und engagiert sich in der Altenpflege. Christine Baldmann arbeitet als Krankenschwester für Intensivpflege in der Universitätsklinik Köln. Zwischen den Statements greift Kai Magnus Sting das Thema der Veranstaltung kabarettistisch auf; für den musikalischen Ausklang sorgen Sebastian Dey und Band.

Die Teilnahme ist kostenlos

„Hidden Heroes“ ist gleichzeitig Teil der Take-Care-Aktionswoche der Diakonie Deutschland; weitere Partner sind die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK). Eingeladen sind Fachkräfte und Ehrenamtliche aus allen sozialen Bereichen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Region. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist online auf der Homepage s-inn.net/veranstaltungen/hiddenheroes des Transfernetzwerks für soziale Innovation möglich. Es gilt die sogenannte 3G-Regel – Teilnehmende müssen im Sinne der Corona-Schutzverordnung NRW geimpft, genesen oder getestet sein und über einen entsprechenden Nachweis verfügen.

 

 

 

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